Uniklinik Köln und DGAZ präsentieren im 3.Symposium medizinische und zahnmedizinische Ansätze

19. Februar 2020 - Köln. Ein geballtes Bündel an Informationen und erstklassige Referenten aus Medizin und ZahnMedizin bot das von der Uniklinik Köln und der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ) am Valentinstag veranstaltete gemeinsame 3. Symposium zur „Senior*innen-Zahnmedizin im Praxisalltag“, das wegen der großen Nachfrage (rund 170 Teilnehmer) kurzfristig in den Hörsaal der Anatomie umgesiedelt war. „Besonders gefreut hat mich der hohe Anteil junger Zuhörer*innen. Das werte ich als steigendes Interesse am Fach SeniorenzahnMedizin und es spiegelt dessen tatsächliche Bedeutung im Hinblick auf die demographische Entwicklung wider“, zeigte sich DGAZ-Präsidentin Prof. Dr. Ina Nitschke, MPH, (Uni Leipzig) abschließend sehr zufrieden. Auch Gastgeber Prof. Dr. Michael J. Noack (Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinik Köln), der das Symposium launig moderierte, wertete die Veranstaltung als „schönen Erfolg“, dem im kommenden Jahr eine Fortsetzung folgen soll.

06. Februar 2020 - Leipzig/Köln. Damit war nicht zu rechnen: Die Zahl der Anmeldungen zum dritten Symposium „Senior*Innen-Zahnmedizin im Praxisalltag“ von Deutscher Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ) und Uniklinik Köln am Valentinstag, 14. Februar 2020, übersteigt die Kapazitäten des ursprünglich als Veranstaltungsort vorgesehenen Großen Hörsaals der Zahnklinik Köln. „Wir freuen uns, dass wir bislang schon über 160 Anmeldungen verzeichnen können“, so DGAZ-Vorstandsmitglied Dr. Dirk Bleiel. „Deshalb ist aber ein Umzug unumgänglich.“ Neuer Veranstaltungsort ist der 

Hörsaal 1 der Anatomie
Josef-Stelzmann-Straße 60
50931 Köln.

Das Symposium findet von 14 bis 18.30 Uhr statt. Weitere Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Ankündigung  Anmeldeformular

29. Januar 2020 - Leipzig. Als wichtige und dringend benötigte Unterstützung im Umgang mit den Betroffenen wertet  die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ), Prof. Dr. Ina Nitschke (Uni Leipzig), die Veröffentlichung der neuen S2k-Leitlinie „Einwilligung von Menschen mit Demenz in medizinische Maßnahmen“. „Die Praxis birgt oft große und manchmal auch unnötige Schwierigkeiten bei der Durchführung zahnmedizinischer Betreuung dementer Menschen. Es ist gut, dass hier ein Handlungsrahmen geschaffen wurde“, erklärt Nitschke. Die DGAZ war an der Entwicklung der Leitlinie beteiligt, hier dankt die Präsidentin ausdrücklich PD Dr. Dr. Anna Barbe (Uni Köln) für deren Mitwirken. Die in der Leitlinie konsentierten Empfehlungen erheben den Anspruch, medizinische, medizin-rechtliche, medizin-ethische, pflegewissenschaftliche und gerontopsychologische Anforderungen zu erfüllen.  

Erneute Auszeichnung für DGAZ-Spezialist Dominic Jäger, M.Sc.: Er, als angestellter Zahnarzt, und Praxisinhaber Dominik Niehues von der FachZahnarztPraxis in Geseke wurden für ihr Konzept von Spezialsprechstunden für alte und behinderte Patienten sowie den Hausbesuch auf dem Deutschen Zahnärztetag in Frankfurt/Mein von Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und CP GABA beim Präventionspreis „Patient und zahnärztliches Team – eine starke Allianz für die Mundgesundheit“ mit dem dritten Platz belohnt. Die Auszeichnung ist Teil der gemeinsamen „Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland".

Im Rahmen des wissenschaftlichen Kongresses zum Deutschen Zahnärztetag in Frankfurt/Main veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für AlterzahnMedizin (DGAZ) eine Session zum Thema „Alterzahnmedizin ‚to go‘ - Aufsuchende Betreuung als Erfolgreiche Ergänzung für meine Praxis?“. Dabei stellte Dr. Elmar Ludwig zunächst erste Schritte hin zu einer solchen Versorgung vor. Während er sich dabei den „Basics“ widmete, präsentierte DGAZ-Schatzmeister Dr. Dirk Bleiel unter „Medium“ einfache Therapiekonzepte, die bei aufsuchender Betreuung weiterhelfen. Anschließend schilderten mit einer kurzen Einführung der DGAZ-Präsidentin, Prof. Dr. Ina Nitschke, Dr. Angela Stillhart und ZA Hansmartin Spatzier ein in den letzten beiden Jahrzehnten gewachsenes Modell zur aufsuchenden Betreuung von Pflegeeinrichtungen der Uni Zürich: „XXL-Mobiles im größeren interdisziplinären Konzept“, bot einen interessanten Einblick Planung, Logistik und Durchführung dieses Projekts. Anschließend gab Dr. Bleiel Auskünfte zur Nutzung der neuen BEMA-Positionen 174a, 174b und 107a für den Praktiker. Der ebenfalls in der aufsuchenden Betreuung erfahrene Dr. Michael Weiss gab dann Ratschläge für die richtige Ausstattung: „Vom Alginat bis zur Zange: Was brauchen wir für mobile Einsätze?“ Es folgte eine abschließende Diskussion unter Leitung von Prof. Nitschke.

Im kommenden Jahr wird die DGAZ beim wissenschaftlichen Kongress eine deutlich prominentere Rolle einnehmen als in diesem Jahr. Dann nämlich lautet das Thema „Herausforderungen“ und eine davon wird der „ältere Patient“ sein.