DGAZ plant Präsenzveranstaltung am 11. September in Berlin / Gäste willkommen

DGAZ 30.Tagung Berlin 2021 29. Juni 2021 - Leipzig.
Ein kleines Wagnis mag darin stecken, aber die Präsidentin der Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ), Prof. Dr. Ina Nitschke, MPH, freut sich auf Samstag, den 11. September 2021, wenn in Berlin die 30. Jahrestagung der DGAZ als Präsenzveranstaltung durchgeführt wird. „Nachdem im vergangenen Jahr die Corona-Pandemie unsere geplante Tagung gesprengt hat, sind wir glücklich, dass es im Herbst nun zu klappen scheint - immerhin ein kleines Jubiläum. Viele unserer Mitglieder/innen haben den kollegialen Austausch vermisst“, erklärt die DGAZ-Präsidentin. „Herausforderungen und Ziele neu bewerten“, lautet das Motto der diesjährigen Tagung, die im Berlin Mariott Hotel veranstaltet wird. Im Mittelpunkt stehen der frisch erarbeitete „Expertenstandard zur Mundgesundheit in der Pflege“ sowie die veränderten „Richtlinien für eine parodontale Therapie auch bei Pflegebedürftigen“. Prof. Nitschke sieht darin Meilensteine für die SeniorenzahnMedizin. Neben den DGAZ-Mitgliedern sind hier auch an der SeniorenzahnMedizin Interessierte herzlich willkommen.

Die Jahrestagung beginnt um 10 Uhr und wird gegen 17 Uhr enden. Dazwischen liegt ein dichtes Programm, in dem der langjährige DGAZ-Vizepräsident, Prof. Dr. Christoph Benz (München), als frisch gewählter Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) die „Herausforderungen und Ziele der BZÄK“ beschreibt. Anschließend erläutern die am Entstehungsprozess beteiligten Dr. Elmar Ludwig und Präsidentin Ina Nitschke den „Expertenstandard Mundgesundheit in der Pflege - Was kommt da auf uns zu?“. Dieser Standard wurde vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) in Kooperation mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und der Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischem Unterstützungsbedarf (AG ZMB) entwickelt und dient dem Pflegepersonal als umfassender Almanach.

Die jüngsten Entwicklungen für die „Parodontale Behandlung bei vulnerablen Patientengruppen“ bringen Erleichterungen mit sich. Aber das Vortragsthema enthält auch die Fragen „Was sagt die Leitlinie dazu und was steht zwischen den Zeilen?“ sowie „Was fehlt und was sind die Konsquenzen?“. Zu diesem Thema ist ein Experte der DG PARO angefragt. Mit den „Abrechnungspositionen der neuen PAR-Leistungen - Systematische Behandlung und verkürzte Behandlungsstrecke für Patienten nach § 22a“ geht es in den Nachmittag. Dr. Cornelius Haffner, Landesbeauftragter der DGAZ Bayern, wird die Möglichkeiten vorstellen.

Das Thema greift anschließend auch RA Christian Nobmann auf. „§22a SGB V und PAR: Von der fachlichen Forderung in die vertragszahnärztliche Versorgung“, lautet sein Vortrag. Ab 15 Uhr beginnt dann die DGAZ-Mitgliederversammlung, und zwar für die Jahre 2020 und 2021. Da dürfte es jede Menge Gesprächsstoff geben. Gegen 17 Uhr ist die Verabschiedung geplant.

„Ich hoffe, dass unsere Mitglieder und viele Gäste die Möglichkeit nutzen, um nach Berlin zu kommen“, wirbt Präsidentin Nitschke um rege Teilnahme. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter der Mailadresse sekretariat@dgaz.org. Auch auf der Homepage www.dgaz.org wird das Anmelden über einen Flyer zur Tagung möglich sein.

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