Angesichts der Corona-Lage hat sich der DGAZ-Vorstand entschlossen, in diesem Jahr eine Online-Prüfung in Form einer Video-/Telefonkonferenz anzubieten und die Abgabefrist für die Unterlagen zu verlängern.

Als Prüfungstermin ist dazu Samstag, der 19. Juni 2021 vorgesehen.
Sollten Sie von diesem Angebot Gebrauch machen wollen, reichen Sie Ihren Antrag auf Zulassung fristgerecht bis zum 20. Mai 2021 über unser Sekretariat (Fr. Gläser, sekretariat@dgaz.org) ein. Die Modalitäten entnehmen der Rubrik „Spezialisierung“.
Sollten Sie im Vorfeld weitere Fragen haben, so können Sie sich gern jederzeit per E-Mail commudent@web.d e an mich wenden; ich rufe Sie gern zurück.
Dr. Klaus-Peter Wefers, MHBA (Prüfungsvorsitzender)

An fundierter SeniorenzahnMedizin kommt keine Praxis mehr vorbei

Das nächste Curriculum zur SeniorenzahnMedizin startet online am 23. Juni 2021
Wer sich mit Fakten auseinandersetzt, kommt um diese Zahlen nicht herum: In Deutschland gibt es rund 18,1 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Damit bildet die Zielgruppe Senioren einen prozentualen Anteil von rund 22 Prozent an der Gesamtbevölkerung in Deutschland. Insgesamt 5,7 Millionen Menschen davon haben ein Alter von 80 Jahren und mehr erreicht. Nicht zuletzt dank neuester Technologien und Erkenntnissen der Wissenschaft ist über die Jahre die Lebenserwartung immer weiter angestiegen. Und dass auch die Lebensqualität im Vergleich zu früher signifikant verbessert werden konnte, hat nicht unwesentlich mit einer vergleichsweise besseren Mundgesundheit der Senioren zu tun. Es dürfte inzwischen kaum eine Zahnarztpraxis geben, die ohne diese Klientel auskommt bzw. sich nicht damit auseinandersetzen muss. Dennoch ist die Meinung immer noch weit verbreitet, man könne diese Menschen zahnmedizinisch einfach so betreuen, wie andere Erwachsene auch. Das ist ein Irrtum, der schwere Folgen für die betroffenen Patienten haben kann.

Erstmals erstellt das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege gemeinsam mit der ZahnMedizin einen Expertenstandard „Förderung der Mundgesundheit in der Pflege“

17. Dezember 2020 - Leipzig. Das darf durchaus als Meilenstein für die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen gelten: Gemeinsam mit dem Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischem Unterstützungsbedarf (AG ZMB) erarbeitet die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ) seit Anfang 2019 erstmals einen Expertenstandard zur „Förderung der Mundgesundheit in der Pflege“. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Erika Sirsch (Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar) wird bis Ende 2020 ein Entwurf stehen. Daran ist eine 16-köpfige Expertenarbeitsgruppe beteiligt. „Derzeit gibt es neun Expertenstandards des DNQP,“, erläutert die am Prozess beteiligte Präsidentin der DGAZ, Prof. Dr. Ina Nitschke (Uni Leipzig/Zürich), „sie gelten für ihren jeweiligen Fachbereich als ‚Bibel‘ für das Pflegepersonal.“

Zahnmedizin und Pflege definieren gemeinsam ein Qualitätsniveau zur „Förderung der Mundgesundheit in der Pflege“

Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) entwickelt in Kooperation mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und der Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischem Unterstützungsbedarf (AG ZMB) seit Anfang 2019 einen neuen Expertenstandard zur „Förderung der Mundgesundheit in der Pflege“. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Erika Sirsch (Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar) erarbeitet eine 16-köpfige Expertenarbeitsgruppe bis Ende 2020 einen Expertenstandard-Entwurf. „Derzeit gibt es neun Expertenstandards des DNQP,“, erläutert die am Prozess beteiligte Präsidentin der DGAZ, Prof. Dr. Ina Nitschke (Uni Leipzig/Zürich), „sie gelten für ihren jeweiligen Fachbereich als ‚Bibel‘ für das Pflegepersonal.“ Im Gegensatz zu den anderen Pflegestandards ist erstmalig auch eine zahnmedizinische Fachgruppe am Entwicklungsprozess beteiligt Prof. Dr. Ina Nitschke, MPH (Uni Leipzig/Zürich, Präsidentin der DGAZ), Dr. Elmar Ludwig, (Vertretung der BZÄK und DGAZ-Landesbeauftragter Baden-Württemberg), Prof. Dr. Andreas Schulte (Vorsitzender AG ZMB), Prof. Roswitha Heinrich-Weltzien (AG ZMB) und Dr. Sebastian Ziller, MPH (Leiter der Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung der BZÄK).